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Petra Krause

TCM

Die Methoden und Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin sind schon mehr als zweitausend Jahre alt und erfreuen sich heute auch in Europa immer größerer Beliebtheit. Viele Menschen verbinden TCM zunächst mit Akupunktur, doch die jahrtausendalte Heilkunst umfasst ein weitaus größeres Spektrum an Behandlungsmethoden. Dort wo die klassische Schulmedizin an ihre Grenzen stößt, eröffnet TCM oftmals ganz neue Perspektiven. Es gilt den Menschen – gesund oder krank- allumfassend zu betrachten und so sein Wohlbefinden zu steigern.

Sie finden auf dieser Seite Informationen zu:

Im Rahmen der Traitionellen Chinesischen Medizin biete ich folgende Therapiemöglichkeiten an:

Im Einklang mit Yin und Yang

Grundlage der chinesischen Medizin sind die Urkräfte Yin und Yang. Das Prinzip von Yin und Yang ist fest in der fernöstlichen Philosophie verankert und beschreibt zwei völlig gegensätzliche Kräfte, die jedoch nicht ohne einander können. Jeder von Ihnen hat bestimmt schon einmal das bekannte Taijitu-Symbol, bestehend aus zwei ineinanderfließenden schwarz und weißen Halbkreise, gesehen. Diese beiden Kräfte spielen für die Gesundheit des Menschen eine besondere Rolle. Sind sie im Gleichgewicht, ist der Mensch kerngesund. Bei Krankheit ist dieses Gleichgewicht jedoch gestört.

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Qi- Der Energiefluss

Ein weiteres wichtiges Konzept der TCM ist das des „Qi“. Es ist eng verwandt mit dem Prinzip des Yin und Yang, da es als Grundlage dafür gilt. Für „Qi“ gibt es keine eindeutige Übersetzung, vielmehr bezeichnet es die Kraft und Energie, die durch den Körper des Menschen fließt. Dieses Bild ist noch heute fester Bestandteil der asiatischen Weltanschauung. Ein ungestörter Fluss des „Qi“ ist nach chinesischer Medizin essentieller Bestandteil der Gesundheit des Menschen. Gerät dieser Strom ins Stocken, fühlt sich der Mensch krank. Ähnlich wie bei den Kräften Yin und Yang, ist auch hier das innere Gleichgewicht des Menschen von außerordentlicher Bedeutung.

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Die zwei Säulen der traditionellen chinesischen Medizin

Wie beschrieben, ist das innere Gleichgewicht des Menschen zentraler Gedanke der TCM. Faktoren, die ein Ungleichgewicht verursachen werden von der alten Heilkunst grundsätzlich in zwei Hauptkategorien unterteilt. Zum einen gibt es die äußeren krankmachenden Faktoren, wie Hitze, Kälte, Trockenheit der Feuchtigkeit. Zum anderen beeinflussen innere krankmachende Faktoren das Wohlbefinden des Menschen. Dazu gehören zum Beispiel der Gemütszustand und Emotionen, wie Freude und Traurigkeit. Zusätzlich zu diesen Kategorien betrachtet die traditionelle chinesische Medizin die aktuelle Lebenssituation des Menschen, insbesondere seine Stressbelastung und Ernährungsgewohnheiten.

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Diagnose und Heilung

Jeder Mensch ist individuell und so äußern sich Krankheiten und Beschwerden bei jedem Menschen anders. Trotz gleicher krankmachender Faktoren, kann es von der Person abhängig zu völlig unterschiedlichen Diagnosen kommen. Die chinesische Medizin kennt verschiedene Diagnosemethoden, um die Ursachen für ein Ungleichgewicht festzustellen. Ein ausführliches Gespräch, das Betrachten des gesamten menschlichen Erscheinungsbilds, das Testen von Geruch und Gehör oder Zungen- und Pulsdiagnostik sind nur einige der zahlreichen Diagnosemethoden der TCM.
So faszinierend wie einfach ist die Zungendiagnostik, die schon seit Jahrhunderten Anwendung in der TCM findet. Die Zunge ist ein oft verkanntes Multi-Talent: Sie ist eines unserer wichtigsten Sinnesorgane und leitet Informationen über Geschmack, Kälte, Hitze und Schmerz direkt an das Gehirn weiter. Bei der Zungendiagnostik wird die Form, Farbe und Beweglichkeit der Zunge untersucht, um auf unterschiedliche Erkrankungen zu schließen. Ein geübtes Auge erkennt so zum Beispiel anhand eines weißlichen Belags auf der Zunge eine Störung des Verdauungstraktes. Die Zungendiagnostik erspart dem Patienten oft langwierige Untersuchungen und es können schneller Maßnahmen ergriffen werden, um eine geeignete Therapie für den Patienten zu finden.

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Die Therapiemöglichkeiten der TCM

Wurden die krankmachenden Faktoren erkannt, bietet die chinesische Medizin verschiedene Therapiemöglichkeiten. Diese Therapien können übrigens auch zur Vorbeugung von Krankheiten angewendet werden.
Folgende Methoden biete ich an:
• Akupunktur und Ohrakupunktur
• Akupressur/ Tuina
• Moxibustion
• Schröpfen
• Qigong
• Ernährungsberatung

Im Folgenden werde ich Ihnen einige meiner Methoden genauer erläutern.

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TCM Akupunktur

Durch Akupunktur können Blockaden im Energiefluss des menschlichen Körpers aufgehoben werden. Die Energie fließt durch sogenannte Meridiane. Diese Meridiane fungieren quasi als „Schnellstraßen“ im Körper und sorgen dafür, dass das „Qi“ den gesamten Körper durchströmt. Durch das Einstechen der kleinen Akupunkturnadeln an bestimmten Akupunkturpunkten wird der „Stau“ gelöst und der Körper befindet sich wieder im Gleichgewicht.

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Akupressur/ Tuina

Tuina ist die Ursprungsform der Massage oder Manuellen Therapie. Sie vereint Massage, Akupressur, Manuelle-Therapie und Bewegungstherapie und ist fester Bestandteil der TCM. Besonders bei Patienten mit Bewegungseinschränkungen durch zum Beispiel Verspannungen leistet Tuina sanfte Abhilfe. Da die traditionelle Heilkunst auf langfristige und nachhaltige Erfolge setzt, kann Tuina auch zur Selbstbehandlung erlernt werden. Sie dient somit der optimalen Gesundheitspflege und Rehabilitation.

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Moxibustion

Die Moxa-Therapie nutzt die Kraft der Wärme um den Energiefluss an bestimmten Therapiepunkten des Körpers anzuregen. Bei dieser Wärmetherapie werden Beifußkraut Kegel oder Zigarren an ausgewählten Meridianen und Akupunkturpunkten verglüht. Die dabei freigesetzten ätherischen Öle des Beifußkrauts wirken auch über die Atemwege.

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Schröpfen

Beim Schröpfen wird eine Saugglocke aus Glas, ein sogenannter Schröpfkopf, auf ausgewählte Akupunkturpunkte auf die Haut gesetzt. Das Glasinnere wird kurz erhitzt und es entsteht ein Vakuum auf der Haut. Der dadurch ausgelöste Unterdruck regt den Blutfluss und den Fluss der Lymphflüssigkeit an. Blutstau oder Blockaden werden gelöst. Schröpfen ist eine wirksame Therapie beim Beheben von Schmerzen, die zum Beispiel durch verhärtete Muskeln und falsch eingenommene Schonhaltung entstehen. Setzt man das Schröpfen mit vorherigem Einölen der Haut als Massage ein, wird das Immunsystem zusätzlich gestärkt und die Shupunkte der Organe auf den Meridianen werden gereizt.

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Qigong

Unter Qigong versteht man eine traditionelle chinesische Gymnastik. Sie setzt sich aus gleichmäßigen Bewegungen, richtiger Atemtechnik und Meditationsübungen zusammen. Diese bewusste Konzentration auf die eigene innere Mitte hilft, dem Alltagsstress zu entkommen und durch Stress ausgelöste Krankheiten vorzubeugen. Die sanften Bewegungsabläufe sind äußerst gelenkschonend und unterstützen einen steten Muskelaufbau. Vom Leistungssportler bis hin zu älteren Reha- Patienten: Qigong ist für jeden geeignet und fördert Schönheit, Gesundheit, Fitness und Beweglichkeit.

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